History Halle
Jahr
806 Das Chronicon Moissaiacence berichtet, daß König Karl, ältester Sohn Kaiser Karls, von seinem Heer im Kampf gegen die Slawen eine Grenzfeste am östlichen Ufer der Saale, bei dem Ort, der Halla genannt, errichten ließ.
961 Otto I. schenkte dem Magdeburger Moritzkloster u. a. den gesamten Gau Neletice und namentlich Giebichenstein.
968 Otto I. gründete das Erzbistum Magdeburg, zu dem Halle und seine Umgebung bis zum Jahre 1680 gehörten.
987 Otto III. verlieh dem Erzbistum Zoll, Bann und Münze in Giebichenstein.
1064 Kaiser Heinrich IV. weilte in Halle und urkundete.
1116 Erzbischof Adalgot gründete das Augustinerkloster Neuwerk und verlieh ihm Privilegien.
Um
1120
Beginn einer umfassenden Stadterweiterung, deren Mitte der neue Markt wurde. Unter Burggraf Wiprecht von Groitzsch entstand ein dreifach gestaffelter Mauerring, dessen Verlauf noch heute im Promenadenring rings um die Altstadt erkennbar ist.
1157 Kaiser Friedrich I. weilte an der Spitze seines Heeres in Halle und erließ hier Schutz- und Bestätigungsurkunden.
1172 Erzbischof Wichmann schenkte dem Kloster Neuwerk die Fährgerechtigkeit auf der Saale. Erwähnung der Hohen Brücke als erstem festen Übergang über die Saale.
1184 Erzbischof Wichmann errichtete mit Unterstützung des Bürgers Burkhard bei der Pfarrkirche St. Moritz ein Augustinerchorherrenstift, das Moritzkloster, und stattet es aus.
1200 Gründung der Kunigundenkomturei des Deutschen Ordens.
1215 Kaiser Friedrich II. weilte in Halle und urkundete.
1216 Weihe einer Kapelle für die Klause am Saalefelsen bei der Burg Giebichenstein (Klausberge).
1220 Stiftung des Johannisspitals für arme Leute.
1231 Erzbischof Albrecht II. errichtete in Glaucha das Zisterzienser-Jungfrauenkloster St. Georg.
1235 Die halleschen Schöffen zeichneten ihre Rechts-und Verwaltungsgrundsätze auf, um sie der Stadt Neumark mitzuteilen.
1241 Erste urkundliche Erwähnung des Aussätzigenhospitals "Zum Heiligen Geist".
1263 Vertrag zwischen Erzbischof Rupertus und der Stadt Halle, nach dem dieser keine Burg im Umkreis einer Meile und keine weiteren Solbrunnen anlegen darf. Diese Urkunden, die "Magna Carta" der mittelalterlichen Entwicklung von Halle, befindet sich im Stadtarchiv.
1266 Eröffnung der Protokollbücher des Schöppenstuhls, mit der ein geregeltes Rechtsleben in Halle einsetzt.
1271 Gründung des Dominikanerklosters St. Pauli zum Heiligen Kreuz auf dem heutigen Domplatz.
1281 Halle wurde erstmals urkundlich als Mitglied der Hanse erwähnt.
1310 Vertrag zwischen Erzbischof Burchard und Halle, in dem dieser die städtische Selbstverwaltung anerkennt.
1311 Ein schwerer Brand vernichtete Halle.
1316 Die erste städtische Verfassung, die "WILLKORE", wurde verkündet.
1325 Wegen einer Beleidigung an der Ermordung Erzbischof Burchards fiel Halle in Acht und Bann.
1341 Die Marienknechte oder Serviten verlegten ihr Kloster in die Stadt und begannen den Bau einer Kirche (heute Konzerthalle).
1388 Baubeginn der gotischen Moritzkirche. Bauleiter waren Peter von Mordal und der Bildhauer Conrad von Einbeck.
1418 Baubeginn am Roten Turm, eines Glockenturms "zur Ehre Gottes und der Stadt Halle wie der ganzen Umgebung zur Zierde".
1427/28 Innerstädtische Auseinandersetzungen führten zur Beteiligung der Innungen am Stadtregiment.
1469 Nach langen Streitigkeiten mit Leipzig verlor Halle endgültig seine Neujahrsmesse.
1478 Erzbischof Ernst nutzte die innerstädtischen Streitigkeiten zwischen dem Patriziat und den Innungen aus und ließ die Stadt besetzen.
1479 Halle erhielt eine vom Landesherrn erlassene Regimentsordnung, die die städtische Freiheit vernichtete.
1484 Erzbischof Ernst ließ in der Nordwestecke der Stadt die Moritzburg als befestigtes Wohnschloß erbauen
1503 Feierlicher Einzug des Landesherrn auf die fertiggestellte Moritzburg. Halle war seitdem Haupt- und Residenzstadt des Erzbistums.
1513 Erzbischof Albrecht von Brandenburg wurde Nachfolger des verstorbenen Erzbischofs.
1517 Der Dominikanermönch Tetzel weilte in Halle zum Verkauf des Ablasses, gegen den Martin Luther im nahen Wittenberg protestierte.
1520 Gründung des "Neuen Stifts", in dessen Gebäude (heute Residenz) eine katholische Universität untergebracht werden sollte. In der angrenzenden Kirche (Dom) wurde der umfangreiche Reliquienschatz, das berühmte "Hallesche Heiltum", aufgestellt.
1528 Der Maler Mathias Grünewald, eigentlich Mathis Gothard oder Nithard starb am 31. August in Halle.
1529 Feierliche Eröffnung des neuen Stadtgottesackers auf dem Martinsberg.
1530/39 Umbau der romantischen Basiliken St. Gertrauden und St. Marien zur viertürmigen Marktkirche.
1541 Offizielle Einführung der Reformation in Halle.
1565 Eröffnung des lutherischen Stadtgymnasiums im alten Barfüßerkloster.
1582 Errichtung der städtischen Neumühle an der Saale.
1622 Plünderungen während der "Kipper- und Wipperunruhen".
1625 Kaiserliche Truppen unter Wallenstein besetzten die Stadt.
1631 Im September weilte der schwedische König Gustav Adolf in Halle.
1636 Die von den Schweden besetzte Burg Giebichenstein wurde durch einen Brand zerstört.
1637 Während der Belagerung durch schwedische Truppen verursachten kursächsische Soldaten durch Leichtsinn einen schweren Brand im Westsaal der Moritzburg.
1680 Nach dem Tod des letzten erzbischöflichen Administrators, Herzog August von Sachsen, fiel das Erzstift Magdeburg mit Halle und dem Saalkreis an das Kurfürstentum Brandenburg (seit 1701 Königreich Preußen).
1681/83 Halle erlebte eine schwere Pestepedemie, der über 5000 Einwohner zum Opfer fielen.
1686 Gründung einer französischen Hugenottenkolonie.
1688 Eine Pfälzer Kolonie entstand.
1694 Offizielle Gründung der Universität mit vier Fakultäten.
1695 Der Theologe August Hermann Francke errichtete ein Waisenhaus, dem bald höhere Schulen und Anstalten angegliedert wurden.
1722 Einrichtungen der Königlichen Saline, die die vom Landesherrn beanspruchte Sole verarbeitete.
1740 Der vertriebene Philosoph Christian Wolff kehrte an die Universität zurück.
1757 Die Stadt wurde erstmals von Reichstruppen und französischen Verbänden geplündert.
1778 Gründung der "Naturforschungen Gesellschaft".
1806 In der "Schlacht bei Halle" wurde die preußische Reservearmee durch französische Truppen geschlagen und die Stadt im Sturm erobert.
1807 Nach dem Tilsiter Frieden wurde Halle dem neugebildeten Königreich Westphalen zugeschlagen.
1811 Eröffung des ersten halleschen Theaters in der Barfüßerkirche mit Lessings "Emilia Galotti".
1815 Halle wurde in die neu gebildete preußische Provinz Sachsen eingegliedert.
1817 Die alten Amtsstädte Glaucha und Neumarkt eingemeindet.
1831 Erstmals Wahlen zu einer Stadtverordnetenversammlung.
1832 Die erste große Choleraepidemie.
1835 Beginn der Industrialisierung mit der Gründung der "Halleschen Zuckersiederei-Compagnie auf Aktien".
1840 Eröffung der ersten mitteldeutschen Eisenbahnlinie zwischen Magdeburg-Halle-Leipzig.
1846 Inbetriebnahme der thüringischen Eisenbahnlinie zwischen Halle-Erfurt-Eisenach.
1855 Halle wurde Sitz einer Oberpostdirektion.
1856 Die erste Maschinenfabrik nahm ihre Produktion auf.
1857 Eröffnung der evangelischen Diakonissenanstalt.
1858 Halle wurde Sitz der Riebeck-Montanwerke.
1859 Eisenbahnlinie Halle-Berlin.
1866 Die "Kasseler Bahn" zwischen Halle und Nordhausen eröffnet.
1875 Baubeginn der neuen Universitätskliniken an der Magdeburger Straße.
1882 Die erste Pferdebahn nahm ihren Betrieb auf.
1884 Eröffnung des Fernsprechamtes mit 49 Teilnehmern.
1886 Einweihung des neuen Stadttheaters.
1890 Halle ist die jüngste deutsche Großstadt mit über 100.000 Einwohnern.
1890 Der erste SPD-Parteitag nach dem Fall des Sozialistengesetzes fand im Halleschen "Hofjäger" statt.
1891 Der elektrische Straßenbahnbetrieb wurde aufgenommen.
1898 Die Provinzialblindenanstalt an der Bugenhagenstraße wurde mit 120 Zöglingen eröffnet.
1900 Eingemeindung der Dörfer Giebichenstein, Kröllwitz und Trotha.
1901 Eröffnung des Zoologischen Gartens.
1903 Einweihung der Pauluskirche als Mittelpunkt des neuen Pauluswohnviertels.
1907 Eröffnung des "Volksparks" in der Burgstraße.
1909 Der Zoo und Bad Wittekind gingen in städtische Besitzer über.
1915 Gründung der städtischen Kunstgewerbeschule, die später auf der Unterburg Giebichenstein untergebracht wurde.
1918 Einsetzung eines Arbeiter- und Soldatenrates während der Novemberrevolution.
1927 Halle zählte 201.000 Einwohner. Der Flughafen Halle-Leipzig wurde in Schkeuditz eröffnet.
1929 Erwerb der Dölauer Heide und der Rabeninsel durch die Stadt.
1944 Erste schwere Luftangriffe, die vor allem dem Siebelflugzeugwerk galten.
1945 Beim schwersten Luftangriff wurden am 31. März das Rathaus, die Wage, das Stadttheater und andere historische Bauten zerstört oder schwer beschädigt. Am 17. April besetzten Soldaten der 104. Division der US-Streitkräfte die Stadt. Ab 1. Juli gehörte Halle zur sowjetischen Besatzungszone und wurde Hauptstadt der Provinz Sachsen.
1946 Am 1. Februar wurde die Martin-Luther-Universität feierlich wiedereröffnet.
1947 Am 7. Oktober konstituierte sich nach den Gemeindewahlen die Stadtverordnetenversammlung.
1948 Am 13. Juni wurde das wiederhergestellte Händelhaus als Museum eröffnet.
1951 Das zerstörte Stadttheater wurde als Landestheater in einem Neubau festlich wiedereröffnet.
1952 Bildung des Bezirkes Halle. Erste Händelfestspiele am 5. Juni eröffnet.
1954 Die "Halleschen Monatshefte" erschienen.
1956 Zum dritten Mal fanden "Hallesche Musiktage" statt, die das zeitgenössische Schaffen berücksichtigten.
1958 Grundsteinlegung für die Wohnstadt Süd.
1959 Am 11. April begann die Festwoche der Händel-Ehrung anläßlich des 200. Todestag des Komponisten.
1961 Die Stadt Halle feierte ihr tausendjähriges Bestehen mit zahlreichen Veranstaltungen, deren Höhepunkt ein historischer Festzug bildete.
1962/63 Bau der Wohnstadt Nord in Trotha.
1964 Die hallesche Saline mußte aus angeblichen Rentabilitätsgründen ihren Betrieb einstellen.
1966 Eröffnung des Interhotels "Stadt Halle" am Thälmannplatz.
1967 Zwischen Halle und Leipzig wurde der Eisenbahnschnellverkehr aufgenommen.
1968 Eröffnung des Kulturparkes Saaleaue, dessen Zentrum die Peißnitzinsel mit Austellungshallen, Planetarium, Gaststätten, Freilichtbühnen und Kindereisenbahn ist. Die neuerbaute Eissporthalle am Gimritzer Damm wurde eröffnet.
1970 1. Internationales Boxtunier um den Chemiepokal.
1971 Am 6. Oktober wurde die Hochstraße Halle-Halle-Neustadt für den Verkehr freigegeben.
1972 Beginn der Bauarbeiten für das Wohngebiet Böllberger Weg.
1973 Die Waggonbaufabrik Ammendorf lieferte den 13000. Weitstreckenwagen an die Sowjetunion ab.
1974 Übergabe des Bettenhauses im Klinikum Kröllwitz. Umgestaltung der Leipziger Straße zum Fußgängerbereich.
1975/76 Wiederaufbau des im Kriege ausgebrannten Roten Turms auf dem Markt.
1977 Eröffnung des neuen Centrum-Warenhauses an der Mansfelder Straße.
1979 Baubeginn für das Wohngebiet Silberhöhe im Süden der Stadt.
1982 Baubeginn für das Wohngebiet Heide-Nord.
1984 Grundsteinlegung für den Wohnkomplex Brunos Warte.
1985 Anläßlich des 300. Geburtstages von Georg-Friedrich Händel fanden die 34. Händelfestspiele statt. Das Geburtshaus des Komponisten wurde nach umfassender Erneuerung wieder seiner Bestimmung als Museum und Forschungsstätte übergeben.
1988 Halle hatte 236 000 Einwohner. (Stadtkreis). Halle-Neustadt zählte 91 800 Einwohner.
Die "Wende"-Zeit
07.10.89 Demonstration auf dem Markt, während der 48 Männer und Frauen festgenommen und "zugeführt" wurden.
09.10.89 An der Marktkirche trafen sich einige Hundert Hallenser, um den Bekenntnis "Gewaltfrei widerstehen, Schweigen für Leipzig, Schweigen für´s Hierbleiben" Nachdruck zu verleihen. Erneut ging die Polizei gewalttätig vor und setzte 39 Personen fest.Aus Protest gegen die Übergriffe und Festnahmen der Polizei wurden an der Glauchaer Kirche St. Georgen eine Mahnwache errichtet, für die von Hallensern Tausende von Kerzen gestiftet werden.
15.10.89 In der Pauluskirche fand die erste freie Bürgerversammlung statt, zu der auch Vertreter der SED und des alten Macht-Apparates eingeladen worden waren. Rund 2000 Teilnehmer fordern in einer Resolution Gewaltfreiheit. Am Abend erstes Gespräch im Stadthaus zwischen Bürgerdelegierten und Vertretern des Rates der Stadt.
16.10.89 Auf dem Marktplatz trafen sich Tausende, um mit brennenden Kerzen und Blumen in der Hand "Gewaltfreiheit für unsere Stadt" zu fordern.
21.10.89 Erstes Gespräch zwischen Vertretern der Mahnwache und dem Oberbürgermeister.Große Demonstration vom Marktplatz aus in Richtung Hochstraße an der Waisenhausapotheke zum Anbau der SED-Bezirksleitung, dem "Cafe Böhme".
30.10.89 50 000 Einwohner Halles beteiligten sich an dem Demonstrationszug zum "Cafe Böhme".
02.11.89 Zum öffentlichen Dialog auf dem Markt erschien auch SED-Chef Böhme, dessen uneinsichtige Haltung scharfe Proteste der Teilnehmer auslöste.
03.11.89 Vollversammlung des "Neuen Forums" in den drei halleschen Stadtbezirken und in Halle-Neustadt.
09.11.89 Nach einer vielstündigen Nachtsitzung zwingt die SED-Bezirksleitung das Politbüromitglied Böhme zum Rücktritt.
12.11.89 Beginn der Friedensdekade. Von den Kirchen St. Johannes und St. Petrus zogen Tausende zur Marienkirche auf dem Markt.Erstmals führte die Demonstration in Halle rund um die Altstadt zum Hansering.
27.11.89 Großer Demonstrationszug durch Halle.
02.12.89 Erste Anhörung vor der Untersuchungskommission in Halle.
04.12.89 Großer Demonstrationszug durch Halle.
05.12.89 Hallesche Bürgerkomitees besetzten in Verbindung mit Polizeikräften und der Staatsanwaltschaft den Komplex der Staatssicherheit am Gimritzer Damm und am Kirchtor sowie das Gebäude des Rates des Bezirkes in der Willi-Lohmann-Straße. Der "Runde Tisch" für den Bezirk Halle trat zu seiner konstituierten Sitzung zusammen.
17.12.89 Außenminister Genscher weilte privat in Halle und diskutierte mit den Reformgruppen aktuelle politische Fragen.
19.12.89 Öffentliche Anhörung von Böhme u. a. vor der halleschen Untersuchungskommission.
20.12.89 Prof. Dr. v. Weizsäcker hielt auf Einladung des "Neuen Forum" in der Marktkirche einen Vortrag über die soziale Marktwirtschaft.
22.12.89 37 Bürger aus der Partnerstadt Karlsruhe besuchen Halle und übergaben ein komplettes medizinisches Labor und 1000 Geschenkpäckchen.In Halle konstituierte sich der Runde Tisch für das Stadtgebiet.
31.12.89 In der Silvesternacht wurde das Fahnenmonument am Hansering, 1967 als "Flamme der Revolution" aufgestellt, mit Farbeiern beworfen und zum "Segel der Wende" umgestaltet.
05.01.90 Der Antrag der liberalen Fraktion, die Stadtverordnetenversammlung aufzulösen und dem Runden Tisch alle Vollmachten zu übertragen, wurde abgelehnt.
09.01.90 Erste große Handwerkerdemonstration in der DDR auf dem halleschen Marktplatz.
10.01.90 Alle Waffen aus dem Gelände der Staatssicherheit am Gimritzer Damm wurden beschlagnahmt und sichergestellt.
17.01.90 Das ehemalige SED-Bezirksorgan "Freiheit" erschien als neue unabhängige Tageszeitung für Sachsen-Anhalt. Die erste Nummer der von den verschiedenen Bürgerbewegungen herausgegebene "Reformzeitung" für den Bezirk Halle erscheint.Einwohnerdemonstration für den Erhalt des Paulusviertels.
03.02.90 Bundesumweltminister Töpfer sprach auf einer Kundgebung als Gast des "Demokratischen Aufbruchs".
05.02.90 Auf beschluß des "Runden Tisches" erhielt die Martin-Luther-Universität das Stasi-Gebäude am Grimitzer Damm zugesprochen.
07.02.90 Bundesaußenminister Genscher war der Hauptredner einer von Zehntausenden besuchten Wahlkundgebung der Lieberalen auf dem Markt.
11.02.90 Im Neuen Theater fand der Gründungsparteitag der Grünen statt.
14.02.90 Der Rat der Stadt Leipzig beschloß die Rückbennenung der Leipziger Straße.
19.02.90 Auf der letzten Montagsdemonstration in Halle sprach der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht.
05.03.90 Einrichtung einer Kontaktstelle der Partnerstadt Karlsruhe, die auch die Aktion "Essen auf Rädern" nachhaltig unterstützt.
16.03.90 Letzte Ausgabe der "Freiheit", die künftig unter dem Titel "Mitteldeutsche Zeitung Halle" erscheint.
18.03.90 Erste allgemeine, freie, gleiche und geheime Wahl in der DDR.